Dienstag, 15. Oktober 2013

Clifton 400 - ein neuer Hobel wird zur Arbeit vorbereitet (out of the box) - 15.10.2013

Liebe Holzfreunde,

ich benötige unbedingt einen Hobel, bei dem das Eisen relativ weit vorne liegt. Da fiel meine Wahl auf einen zierlichen Clifton 400. Kleinere Hobel geben meine "filigranen" Hände nicht her. Flugs bei Dieter Schmid bestellt und da habe ich immer das Gefühl, der liefert schneller als ich bestellen kann. Natürlich habe ich noch 3 "Lustkäufe" getätigt, nämlich:

Starret 30 cm Winkel mit gehärtetem Lineal
30 cm Lineal von Starret
Mini Präzisionswinkel von Starret, in das Teil habe ich mich sofort verliebt und das kann ich, wie die anderen Teile unbedingt empfehlen.

Bescheidenes Foto, hier prüfe ich die Rechtwinkligkeit.


Hier muß etwas weg, da der Hobel minimal aus dem Winkel ist. Das bekomme ich aber hin.
zuerst auf 120 dann auf 400 geschliffen.
Hier die Kontrolle, so muß es sein.
Jetzt kommt da Eisen an der Reihe und das ist wirklich kein Prachtstück.
hier die Fase.

zuerst kommt die Spiegelseite auf dem 800
Da bewegt sich schon etwas.
Dann kommt der 8000 dran. Bitte nicht unter dieser Körnung, sonst verschenkt man Potential.
Und gleich die Kontrolle, ob das Eisen auch rechtwinklig ist. Da hilft doch gleich der neue Starrett Kontrollwinkel. Ein wirklich brauchbares Teil.
Ach ja, die Kontrolle der Schärfe darf nicht fehlen. Rückenhaar auf der Hand müssen dran glauben. Geschnitten habe ich mich auch, aber nur, weil das Eisen an den Ecken nicht abgerundet ist. Das darf man bei diesem Eisen nicht machen.

Hier der Hobel mit dem eingesetzten Eisen. Das Eisen ist minimal breiter als der Hobelkörper. Leider gibt das Foto trotz hellem Hintergrund nicht her.
Das passt schon besser.
jetzt geht es ans Arbeiten. Er macht schöne Späne....

Zum Schluß noch eine Gegenüberstellung mit dem kleinen LN Simshobel. Man erkennt schön den Unterschied. Der Clifton hat das Eisen wirklich weit vorne.


Kommentare:

  1. Hallo Bernhard,

    nicht nur alte Werkzeuge können auf den Stand gebracht werden. Auch die neuen bedürfen ihrer Zuwendung. Wenn dann das Werkzeug die gewünschte Qualität an Arbeit liefert, macht es nochmal soviel Spaß. Und wenn man das Ergebnis mit den eigenen Händen erreicht, kommt der Stolz noch mit hinzu. Nun bin ich gespannt, wo der Hobel seinen Einsatz findet. Viel Freude beim der Verwendung und ich bin gespannt auf die dokumentierenden Bilder.

    Herzliche Grüße

    Uwe

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  2. Hallo Uwe,
    vor allem wird man bei dieser Zuwendung mit dem neuen Werkzeug "warm" und man kann mit ein wenig Aufwand eine Menge mehr Leistung aus dem Werkzeug kitzeln.

    Viele Grüße
    Benrhard

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