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Donnerstag, 2. Januar 2014

Gewürzbord - 02.01.2014

Liebe Holzfreunde,
heute geht es ans Markieren der Scharniere. Wie so oft, liegt der Unterschied im Detail. Da dies ein relativ zierliches Möbel ist, nehme ich ein unauffälliges, aber doch hochwertiges Scharnier. Dies ist von der Firma Brusso. Bei größeren Möbel sind die Scharniere mit einem Horn oben und unten verziert. Dann steht dieses Horn vor und muß entsprechend angezeichnet werden. 
Hier ist dies nicht der Fall und die Regel lautet. Scharniermittelpunkt ist die Begrenzung. Dies wird gerade maß genommen.



Dann folgt die Stärke der Scharnierseite. Die wir ebenfalls abgemessen.



Jetzt wird die Tiefe angerissen.


Dann die Stärke übertragen. Spätestens jetzt wird deutlich, warum man unbedingt zwei Streichmaße benötigt, denn diese dürfen nicht verstellt werden, da damit auch die Maße an der Schrankseite übertragen werden müssen. Also unbedingt zwei Streichmaße.


Wo setzt man die Scharniere an? Bei Rahmentüren, wie diese oberhalb des unteren und unterhalb des oberen Friesen. Wenn es keine Rahmentür ist, nimmt man die Höhe der Scharniere als Maß. Hier wird die untere Markierung genommen.


Und hier die obere Markierung. Jetzt ist alles angezeichnet und ich muß stemmen oder die Oberfräse anwerfen. Da es nur eine Tür ist, entscheide ich mich natürlich für das Stemmen. Handarbeit macht einfach mehr Spaß.


Samstag, 12. Oktober 2013

Sekretär Jasmin - 12.10.2013

Liebe Holzfreunde,

jetzt passe ich die linke Tür ein. Dabei helfen die LN Blockhobel, LA Putzhobel und der LA Jack.
 Hier putze ich die Friese. Man sieht ganz leichte Ausrisse.
 Die Tür ist montiert und der obere Spalt sieht gleichmässig aus. Jetzt wird nur noch die Breite angepasst.

Das mache ich wieder mit dem LN LA Jack.
















Voila. Jetzt fehlt nur noch der Knopf und der Kugelverschluss.


Dienstag, 8. Oktober 2013

Sekretär Jasmin - 08.10.13

Liebe Holzfreunde,

Zuerst einmal ein kleiner Hinweis zu dem neuen Layout. Pedder und ich wollen etwas verändern. Die Bilder sollen größer werden, denn auf sie kommt es an.

Es geht weiter mit dem Einbau der Tür. Hier wird die Türscharniere mit dem kleinen LN Grundhobel eingepasst.
So schaut es aus.


Provisorische Stahlschrauben werden eingedreht.


Die Scharniere verbinden Korpus und Tür.


Zugeklappt.

Hier muß noch eingepasst werden.


Angezeichnet.




Freitag, 4. Oktober 2013

Sekretär Jasmin - 04.10.2013

Liebe Holzfreunde,
es geht weiter mit der zweiten Tür. Hier das obere Scharnier und die Position der Löcher. Man erkennt gut, wie der Schraubenkopf das Scharnier in die Lücke zieht.



Und schon mit der Miller Falls gebohrt.


jetzt übertrage ich von Tür auf den Korpus. Die Passungen müssen natürlich genau stimmen.


Abtrag mit Streichmaß. Einmal von der Seite.


Anschließend von vorne. Zwei Streichmaße stellen sicher, dass man nicht umstellen muß


Es wird weiter ausgestemmt. Beitel und Klüpfel passen gerade so in die Öffnung. Sonst hätte ich einen Beitel kürzen müssen.


Und mit dem "Langhanteligem Beitel" wird weitergearbeitet.


Sonntag, 29. September 2013

Sekretär Jasmin - 29.09.2013 die zweite

Liebe Holzfreunde,

es geht weiter mit dem Einpassen der Scharniere. Hier werden ganz leichte Stemmarbeiten durchgeführt. Leider kann man den kleinen Beitel nicht erkennen.
So schaut es dann aus.

Jetzt wird mit dem LN Paring Chisel das gestemmte Holz abgearbeitet.

Das erste Resultat sieht gut aus.

Anschließend wird mit dem kleinen LN Grundhobel weitergearbeitet. Es ist noch nicht auf die finale Tiefe eingestellt. Zur besseren Führung wird ein Holz dazu gespannt.

Jetzt stelle ich die finale Tiefe ein.

Spanabnahme klappt.

Jetzt die andere Richtung.


Die Bohrlöcher werden angezeichnet. Ich zeichne sie etwas nach innen an, damit das Scharnier in die richtige Richtung "gezogen" wird.


Ich bohre mit der Handbohrmaschine. Hier eine Miller Falls aus den USA. Ein hervorragendes Gerät.


Man sollte zuerst mit einer Stahlschraube vorschrauben, denn die von Brusso mitgelieferten Messingschrauben leiern zu schnell aus. Aber auch die Stahlschrauben werden vorher gewachst.


Und die Schrauben werden natürlich mit der Hand eingedreht. Der Akkuschrauber ist manchmal zu eilig und dann passieren ungewollte Dinge....


Schaut gut aus.


Die zweite Scharniere ist schon gestartet.

Wieder das Auflageholz angezwingt.

Schöne Späne vom LN #271


Man erkennt in der Mitte einen Hügel. Da kam der Grundhobel aufgrund der kurzen Scharniere nicht hin.

Hier noch einmal deutlicher.


Also mußte ich zum LN Paring Chisel greifen.


Und schon passt es.

Jetzt hobele ich die Tür von oben und unten bei. Zuerst werden die Ecken abgeschrägt damit nichts ausreisst.

Ich bin zufrieden.




Sekretär Jasmin - 29.09.2013


Liebe Holzfreunde,
es geht weiter mit den Türen. Hier werden die überstehenden Hörner angezeichnet.
und abgesägt.

Die minimalen Überstände müssen noch beigehobelt werden.

Hier werden die Positionen der beiden Scharniere angezeichnet. Grundsätzlich werden die untere Seite der oberen Querfriese und die obere Seite der unteren Querfriese genommen.


Hier wird angezeichnet.

und übertragen

Dann wird die Länge durch die Scharniere bestimmt.

Jetzt kommen die Streichmaße ins Spiel. Angeregt durch die Diskussion in einem Forum, ob das Schneidrad fest oder locker sein soll, zeige ich jetzt einige Fotos. Hier habe ich das Schneidrad minimal gelöst. Die Schraube ist aufgrund der Steigung nicht genau einzustellen. Fotos mit dem Veritas Streichmaß.

Wir sehen deutlich 20 mm.




Hier sieht man das Spiel durch einen leichten Daumendruck: 21 mm. Zugegeben, die Fotos bringen das schlecht rüber. Ist blöd mit links zu halten und rechts zu fotografieren. Am offensichtlichsten ist das Spiel an der Schneide zu sehen. Mit diesem Spiel kann ich nicht leben, also wird die Schneide fest angezogen. Zumal ein Test bei schwierigem Maserverlauf einen Verlauf des Anriss ergeben hat.

Jetzt weiter mit dem Tite-Mark. Es wird die Stärke bestimmt.


Hier ist das Spiel noch deutlicher als bei dem Veritas.

Vorteil des Tite-Marks, man kann die Seite wechseln, wenn man die "entgegengesetzte" Seite anreissen möchte.

Hier die Möglichkeit, Zapfen anzuzeichnen. Habe ich nie genutzt, weil die Mindestweite 10 mm ist und ich oft 8 mm benötige. Aber man sieht deutlich die Feststellschrauben zur Fixierung des Rads in der Nut. Also hier soll sich definitiv nichts drehen.

Von vorne.

Und es wird angezeichnet. Optimale Druckausübung durch das Fixieren des Tite-Marks mit Daumen und Zeigefinger.

Hier die Festlegung der Stärke.