Sonntag, 16. Mai 2010

shaker Esstisch - 16.05.2010 die 2.

Hier sieht man jetzt die andere Seite der Tischplatte. Die drei Zapfen stehen 30 mm hervor und der Rest 10 mm. Dadurch gewährleistet man, daß die Tischplatte gerade bleibt.Hier sind die beiden Stirnhölzer angeleimt. Man muß bei den Stirnhölzern darauf achten, daß man möglichst stehende Jahresringe nimmt, ähnlich wie bei den Friesen von den Türrahmen. Dieses Holz schwindet/wirft sich am wenigsten. Ihr seht, jetzt reichen bei dieser Länge auch die Rohrzwingen nicht mehr. Aber man weiß sich ja zu helfen und spannt zwei Zwingen aneinander. Mit etwas Gefühl funktioniert das. Natürlich werde ich die Stirnhölzer an der Seite und am Kopfende kürzen. Somit erspare ich mir ein Schutzholz, daß ich ansonsten dazwischen spannen müßte.
Nahsicht. Ich habe das Stirnholz einen Hauch stärker gelassen. Somit kann man das Stirnholz leichter an die Tischplatte anpassen.

Hier wird die Stütze der Tischplatte gefügt. Leider bekomme ich die nicht aus einem Holz. Aber unter dem Tisch darf man wohl zwei Stücke zusammenleimen. Sie werden ca. 13 cm hoch. Gefügt wird mit #5 1/2.Frisch geschärft und gut justiert kommt ein schöner Span heraus.
Den mußte ich haben. Übrigens weil wir neulich davon sprachen. Dies geht mit dem #7 ebenfalls. Mit dem habe ich die Stirnhölzer gefügt.
Es wird geleimt.
Das Fügen der Stirnhölzer habe ich jetzt nicht fotografiert. Hier fräse ich die Nuten für die Federn der Tischplatte.
Nahaufnahme. Oben, Mitte und Unten werden 3 cm gefräst, ansonsten durchgehend 1 cm. Durchmesser ist 8 mm.
Das erste Stirnholz wird angepasst. Geleimt wird nur in der Mitte, damit das Holz arbeiten kann.

Kommentare:

  1. Hallo Bernhard,

    deine Ausführungen und Beschreibungen sind total klasse.
    Ich plane momentan einen Couchtisch aus Birne, dazu möchte ich dich gerne um Rat fragen. Mich würde interessieren wie du mit deinen bisherigen Erfahrungen eine Tischplatte gegen das Werfen sichern würdest.
    Sind Hirnholzleisten oder Gratnutleisten besser?

    Du empfiehlst bei Querleisten nur an einem Punkt oder kurzem Abschitt zu leimen. Hast du bei den Dübeln vom Shaker-Esstisch Leim verwendet? Ist die Tischplatte rissfrei geblieben?

    Viele Grüße
    Timo

    Ps: Kannst du mir auf meine Mailadresse antworten? (baschtelwaschtel@gmx.de)

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Bernhard,

    hast du mit Birnenholz schon Möbelbauerfahrung sammeln können?

    Gruß
    Timo

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Timo,
    vielen Dank für Dein Kompliment. Mit Birnbaum habe ich noch keine Erfahrung, aber vielleicht kommt das noch.

    Ich habe bis jetzt mit Gradnut, Hirnholzleiste und mit Nuthölzern Tisch- und Möbelplatte erfolgreich gegen das Verwerfen gesichert. Präferenzen habe ich keine. Das mache ich nach Abmessung und Stil entsprechend meinem Geschmack.

    Da Du die Dübellöcher in der Tischplatte nach "Arbeitsrichtung" größer machen solltest, kannst Du die Dübel ruhig verleimen.

    Meine Platte ist gerissen, aber ich denke, dies hat mit dem Holz zu tuen, da ich von Anfang an mit diesem Teil ärger hatte. Dies werde ich aber noch auswechseln. Zudem habe ich einen sehr problematisches Raumklima mit Fußbodenheizung und Ofen.

    Leimen sollte man das Stirnholz nur in der Mitte, damit es von da aus arbeiten kann.

    Viele Grüße und Erfolg
    Bernhard

    AntwortenLöschen