Mittwoch, 19. Januar 2011

Korridorschrank 19.01.2011

Liebe Holzwerker,

hier wird der Boden zur Leimung vorbereitet. Der # 7 ist mein längster Hobel und sehr präzise eingestellt. Zudem hilft das Gewicht. Mit ihm kann ich die ca. 1m langen Bretter sehr gut fügen. Generell füge ich mit einer leichten Hohlfuge. Damit erreicht man, daß die Leimfuge insbesondere an den Enden mit stärkerem Druck verleimt wird. Seitdem ich das mache, habe ich keine Probleme mehr mit der Leimfuge.

Eine präzise abgerichtete Hobelbank kann als einfache Referenz dienen. Man erkennt sofort, ob man gerade gefügt hat.
So sieht die Fuge in der Mitte aus. Die Hohlfuge sorgt für eine minimale Lücke.
Die wird mit einer Zwinge schnell geschlossen. Die Leimfuge schließt perfekt.

Kommentare:

  1. "Eine präzise abgerichtete Hobelbank", das wird in meiner Werkstatt wohl nichts. Nach dem Kauf meiner Hobelbank hat diese doch noch ganz schön gearbeitet. Hier ändert sich die Feuchtigkeit und Temperatur über das Jahr gesehen stark, ist ja auch nur ein Anbau ans Carport. Mal sehen, wie es weitergeht. Es kann ja auch sein, dass die Bank sich jetzt soweit angepasst hat.

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  2. Hallo Dirk,

    ich kontrolliere die Luftfeuchtigkeit in meinem Keller und stelle rund 2% Differenz an meinem Testholz fest. Allerdings war es dieses Jahr erstmalig so, daß ich meine Sägegriffe nachstellen mußte. OK, Klaus und Pedders Sägen sind relativ neu, da konnte man das erwarten, aber auch meine LN waren betroffen. Diese sind schon einige Jahre bei mir.
    Ich würde es einfach mal mit einem großen, fein eingestellten Hobel, versuchen. Wie Du in meinem Blog siehst, wird das eine schweißtreibende Arbeit werden. Aber sie lohnt sich.

    Grüße
    Bernhard

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