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Samstag, 7. März 2015

Küchenregal - 07.03.2015

Liebe Holzfreunde, 
heute bauen wir die dreiteilige Rückwand ein. Dazu werden die Kanten so abgeschrägt, dass sie schön in die vorher eingelassene Nut passen. Durch die dreiteilige Anordnung kann die Rückwand auch schön mit den jahreszeitbedingten Veränderungen leben.

Hier arbeitet der LN Flachwinkel


kurze Kontrolle. Das muss noch.


An den Stößen mache ich ein Beading mit dem LN #66. Damit wird der Stoß bewußt betont und kleine Unregelmäßigkeiten fallen nicht auf.


Das wird gut.


Dann werden die Seiten angeschrägt. Wieder mit dem LN Flachwinkel


Und die Kontrolle.


Das passt.


Dann die andere Seite.


Man wundert sich. Diese Späne nur durch das Abflachen der Seiten.


Und die eingeschobene und angenagelte Rückwand. 


Sonntag, 1. Februar 2015

Küchenbord - 01.02.2015 die Zweite

Liebe Holzfreunde,
es geht weiter mit der Rückwand. Da die durch Bücher verdeckt ist, kann ich ohne Qualitätsverlust Sekundärware nehmen. Also mit Fehlstellen, die ausbohre.

Hier ein kleiner Tipp. Kleine Unterleghölzer zum Verleimen.


So lagere ich sie in der Schublade.


Hier sehen wir die Rückwand bereits zugesägt.


Jetzt muss ich meine "Leimis" auffüllen. Mit dem Zapfenbohrer geht es los.


So schaut es nach dem Bohren aus.


Da ich nicht ganz durchgebohrt habe, kann ich jetzt auf der Bandsäge weitermachen.


Auch fertig.


und eingeleimt.


Bereit zum Hobeln.


Jetzt werden die Leimis mit dem LN Blockhobel beigehobelt

Dann wir die Rückwand mit der Metabo ADH auf ca. 12 - 13 mm Stärke gehobelt


So schaut es dann aus.


Dienstag, 17. Dezember 2013

Gewürzbord - 17.12.13

Liebe Holzfreunde,
es geht weiter mit der Rückwand. Bis jetzt habe ich die Rückwand entweder aus Sperrholz oder seit einigen Jahren in Rahmenbauweise gefertigt. Bei diesem zierlichen Möbel erschien mir Rahmenbauweise zu üppig und Sperrholz geht heute gar nicht mehr. Also habe ich mich für eine überlappende Füllung entschieden. Hier fange ich an mit der Metabo TKS zu falzen. Die Füllungsbretter sind 10 mm stark, überlappen ebenfalls 10 mm mit 5 mm Tiefe.
Hier beseitige ich die Maschinenspuren mit dem LN Medium Falzhobel.

So schaut die Rückwand dann aus.

Restliche Maschinenspuren werden beseitigt.

Und fertig.

Jetzt sollen die Bretter nicht einfach so aneinander geklopft werden, sondern durch ein Beading aufgelockert. Hier wird das Profil geschärft.

und die andere Seite.

auf ganz blank hatte ich keine Lust. Aber so geht es auch.

Das Beading wird erstellt. Man fängt nicht am Anfang oder Ende sondern ziemlich Mittig an.

So schaut es dann aus.

Und die Gesamtoptik.


Jetzt wird die Verjüngung für die Rückwandnute angerissen.

Und leider fälschlicherweise auf der "schönen" Seite angehobelt. Irgendwie war ich wohl unterzuckert. Na ja, ich kann noch einmal wenden.


Mit dem Probeholz wird die Abmessung überprüft und es passt.


Die Späne der Hobelei.


Jetzt alles richtig rum. Man erkennt, die Seitenbretter sind etwas breiter, denn sie werden eingenutet.

Hier wird die Verjüngung der Seite angefertigt.

Und eingepasst.

Nach dem Kürzen werden die Bretter aufgenagelt. Natürlich bin ich bestrebt, die Regalböden zu treffen und ich zeichne mit meinem langen Starrett an. Achtung, Nagelspitze stauchen und anschließend den Nagel versenken.


Voila

Und einmal von der Nähe. Man erkennt gut, wie die Rückwand durch das Beading aufgelockert wird. Eventuelle kleiner Lücken würden auch kaschiert. Generell darf man aber davon ausgehen, dass das Holz aufgrund der trockenen Heizungsluft in etwa die geringste Ausdehnung hat. Im Sommer wird es sich dann ausdehnen. Dafür habe ich Platz in der Nute gelassen.


Sonntag, 29. April 2012

Sekretär Jasmin - 29.04.2012 die zweite

Liebe Holzfreunde,

jetzt machen wir mit den Zapfen weiter. Die Schultern säge ich auf der Metabo Tischkreissäge. Damit der Schlitten leichter läuft, habe ich die Kugellager gereinigt, die Stangen mit feiner Stahlwolle abgerieben und mit Autopolitur gepflegt. Das ergibt einen seidenweichen Lauf.

Dann kommen die Zapfenseiten dran. Wieder wird mit Starrettwinkel 6 mm abgemessen und auf das Streichmaß übertragen.

Natürlich wird kontrolliert. 8 mm Zapfen bleiben stehen. So soll es sein.

Die Zapfenschneideeinrichtung wird justiert.

Gesägt.
Nach dem Sägen eine weitere Kontrolle - alles paßt.


Dann geht es auf der Bandsäge weiter.



Endlich wieder die gute Handarbeit. Ein kleiner Grat ist hier an der Schulter stehen geblieben. Da hilft der kleine LN Schulterhobel.

Die Zapfen müssen gerundet werden und an der Spitze angefast. Mittel der Wahl 
- Französische handgeschlagene Raspel
- LN Paring Chisel (deutschen Namen kenne ich gerade nicht)
- LN Blockhobel

Dann werden die Füllungen auf Länge und Breite gesägt. Wieder hilft die gute Metabo TKS.

Anschließend werden die Füllungen auf 25 Grad angesägt und mit der Metabo Tischfräse und dem Falzkopf abgeplattet.
Anschließend wird alles zur Probe zusammengebaut.

Dann werden die Maschinenspuren und Bleistiftanzeichnungen mit dem LN 5,5 beseitigt und die Kanten mit dem Blockhobel gebrochen.

Und schon ist alles im Leim. Bitte verzeiht, daß ich nichts untergelegt habe aber ich mußte alles alleine zusammensetzten und da fehlte mir eine Hand.

So schaut dann die Rückfront aus. Sie muß nur noch eingepaßt werden, da ich sie mit minimalem Übermaß gefertigt habe. Das ist aber schnell mit dem Hobel erledigt. Dann ist der Sekretär auch von hinten vorzeigbar. Insgesamt finde ich, daß sich dieser Aufwand lohnt. Eine einfache Sperrholzplatte wäre zwar einfacher und schneller, macht aber ungleich weniger her. Insbesondere, da ich hier 2. Wahl Holz genommen habe, wo ich die Astlöcher ausbohren mußte, ist die Sache vertretbar. Leider verschlingt der Sekretär eine Menge Holz. Ich muß wieder nachkaufen, denn für die Front nehme ich nur 1a Holz.