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Montag, 28. November 2016

Ein Bett - 28.11.2016

Liebe Holzfreunde,
heute wollte ich noch die Kopfendenseitenteile nuten. Vorab mußte aber der LN #5 1/2 geschärft werden. Hier ist er.


Das Eisen.


Hobelkörper polieren vermeidet, dass man Wachsen muss.


Ab geht es.


Fertig.


Jetzt muss ich messen, wo die Nute in die Pfosten eingelassen wird. Der Pfosten ist rund 45 stark und das Kopfteil 20 mm. Die Nute wird 10 mm und das Kopfteil wird 5 mm eingerückt.


Die Festo wird genullt.


Nuttiefe rund 20 mm. Revolveranschlag wird auf die tiefste Stelle gesetzt. Somit habe ich 3 Durchgänge.


Hilfsanschlag wird gesetzt.


Parallelanschlag eingestellt.


Erster Durchgang


Zweiter


Dritter


Passt.


Jetzt der andere Pfosten. Da muss von der anderen Seite gefräst werden.


Mittwoch, 22. Dezember 2010

Korridorschrank 22.12.2010



Liebe Holzwerker,

es geht weiter. Seiten und Oberteil werden abgerichtet.

und auf der TKS zurechtgesägt. An der TKS ist die Tischverbreiteterung montiert.

Die Falz für die Rückwand wird gesägt.

Die Tischfräse übernimmt den Rest. Hier wird der Falzkopf eingestellt.
Und jetzt wird gefalzt.
Die Zwischenböden müssen eingelassen werden. Und zwar der untere Boden und der Boden für die obere Schubladenreihe.
Diese beiden freundlichen Gesellen werden mir zur Hand gehen. Der eine wird mit einem Schwalbenschwanzfräser und der andere mit einem 20 mm Nutfräser ausgestattet. Der Schwalbenschwanzfräser wird auf 7mm und der Nutfräser auf 5mm eingestellt. Dazu habe ich mir Abstandhölzer gemacht, somit habe ich eine möglichst hohe Wiederholbarkeit gewährleistet.
An meiner Führung kommt zuerst der Schwalbenschwanzfräser und dann der Nutfräser zum Einsatz. Somit brauche ich nicht zu wechseln und vermeide Ungenauigkeiten, die beim Wechseln der Fräsköpfe bei nur einem Fräser bestimmt auftreten würden. Eine durchgehende Gratnut möchte ich vermeiden, weil mir die Erfahrung gezeigt hat, daß das bei kleinsten Werfungen im Brett immer Probleme bringt.
Das erste Ergebnis.
Jetzt wird der Korpus gezinkt.
Die Abstände werden angezeichnet.
Und mit dem Winkel übertragen.
Der Abstand richtet sich nach einem vorhandenen Stechbeitel.
Und wird mit meiner selbstgebauten Schablone vervollständigt.
Jetzt noch die Rückseite übertragen.
Kurz spannen ist Trumpf. Leider sind die Schrauben meiner TLT lose. Pedder muß mir unbedingt einen seiner neuen Schraubendreher zukommen lassen. Der LN paßt leider nicht.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Gartenpforte - 05.12.2010





Liebe Holzwerker,

Hier wird die Füllung vorbereitet.


Die Füllung im Leim.

Noch einmal schön abgerichtet.

Die Zapfen werden an der Zapfenschneideinrichtung auf der Tischkreissäge gesägt. Diese Vorrichtung habe aus den USA.

Das Ergebnis. Der kleine Überstand wird noch mit dem Hobel beseitigt.
Mit Handsäge, Blockhobel, Raspel und Stecheisen eingepasst.
Und die nächste Seite.
Wieder anpassen mit dem LN Blockhobel. Das ist der, bei dem das Eisen bis ganz an den Rand geht (habe leider nicht die entsprechende Nr. im Kopf).



Jetzt geht es mit der Füllung weiter. Die Füllung wurde auf der Tischkreissäge mit 25 Grad angesägt. Den Rest macht jetzt die Metabo Tischfräse den Rest. Die Einstellung mache ich mit dem Aigner Tiefenmesser.
Ein kleiner Sprung: Die obere Rundung der Tür wird mit der Fein Stichsäge grob vorgeschnitten. Wenn nach guten Stichsägen gefragt wird, werden viele Namen genannt, jedoch selten die Fein und die ist nach meiner Meinung die beste.
Jetzt werden die Kanten mit der kleinen Boschfräse angefast.
Das schöne handgeschmiedete Wappen muß auch an die Pforte. Das Holzunterteil wurde mit der Bandsäge zurechtgeschnitten und auf der Tischfräse gerundet.
Jetzt wird die Rundung mit der Oberfräse perfekt gemacht. Die OF 1010 schafft locker die 35 mm. Der Kopierring läuft sauber an dem vorbereitetem Muster entlang.
Voila, der Klopfer (aus England) wurde noch montiert und jetzt kann die Tür montiert werden. Natürlich bekommt sie noch eine schöne Ölung....

Da wir neulich bei woodworking über Maschinengröße diskutierten. Diese Tür ist knapp 200 X 90 cm. Beim Anfasen mit der Oberfräse mußte ich (190 cm und XXX kg) um die auf Böcken liegende Tür laufen. Dazu mußte ich die Metabo Magnum Hobelmaschine zu der Tischfräse in den Flur fahren. Ging problemlos.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Shaker Beistelltisch mit 4 Schubladen - 03.10.10

Liebe Holzwerker,

die Zapfen werden mit selbstgemachten Dübeln aus amerikanischem Nussbaum gesichert. Wir gehen auf 6 mm.
So schaut es aus, nur noch mit dem Hobel verputzen.

Liebe Holzfreunde,

heute wollen wir die restlichen Wangen mit den Beinen verbinden. Die größte Herausforderung ist die vordere Seite, die mit drei Schubladen bestückt wird. Hier werden die Maße übertragen.
Hier werden die Zapfenlöcher gefräst. Es werden beide gegenüberliegende Seiten gefräst. Somit verhindert man - auch minimale - Abweichungen. Die Vorrichtung ist selbst gebaut.
Die ersten Zapfenlöcher.
Weil wir gerade dabei sind, machen wir auch gleich die Unterteilung der beiden oberen Schubladen. Dafür nehmen wir Gratfräser. Davon sollte man zwei identische haben, einen für die Tischfräse und den zweiten für die portable Oberfräse.
Es ist gefräst, jetzt geht man noch einmal mit dem Hobel drüber, um Ausrisse zu beseitigen.
Die obere Schubladenabgrenzung wird in die seitlichen Beine und Wange mittels Schwalbenschwänze eingelassen. Die werden jetzt ausgesägt. Im Vordergrund eine TLT unserer Olympiateilnehmer bei Woodworking in America.
Saubere Schnitte.
Es muß gestemmt werden. LN Beitel und mein Lieblingsklüpfel von Beat machen ganze Arbeit.
Jetzt wird der Zapfen ausgesägt. Eine andere TLT..
und wieder gestemmt.
Passt schon.
und wieder gesägt.
Auch das passt.
Jetzt kommt die obere Schubladenbegrenzung dran. Sie spannt auch das linke und rechte Bein miteinander. Die Schwalbenschwänze stärken das ganze.
Es werden Lauf- und Kippleisten der Schubladen vorbereitet. Hier werden auf der Metabotischfräse 8 mm Nuten eingefräst.
So kommen die Laufleisten in die vorderen Begrenzungsleisten rein.
Jetzt werden die Aufnahmen für die Schwalbenschwänze gesägt. Dazu nehme ich die feinste Säge von Klaus und Pedder.
Und wieder wird gestemmt.
Das ganze im Leim. Alles ist schön parallel.