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Samstag, 2. Mai 2015

Eisen, Werkbank und Hobelbank überarbeiten - 02.05.2015

Liebe Holzfreunde,

mein Hobeleisen hat eine Macke. Beim Abschrägen des Bodens habe ich eine Spur bemerkt und die deutete auf einen Ausbruch in der Schneide hin. Ich versuche das einmal auf Fotos zu beweisen. Die Haff 10 X Lupe (ein Tipp von Friedrich) soll dabei helfen.




Hier sieht man etwas.


Hier auch. Das bekommen wir aber wieder gut hin.


Also schleifen. Vorher markiere ich die Schneide, damit ich erkenne, wo geschliffen wird.


Meine Flachwinkler mache ich grundsätzlich auf 25°. Das sieht brauchbar aus.


Weiter geht es.


Jetzt die Kontrolle, ob ich die leichte Kurve geschafft habe. Dazu hilft mir ein abgerichteter Holzblock aus Kirsche. Dies ist ein Tipp von Garrett Hack.


Da muss noch nachgearbeitet werden. Linke Seite ist noch  nicht alles im Lot.




So ist es ok. Achtung, die Führung für den LN # 164 muss korrekt eingesetzt werden.


Wenn ich schon einmal beim Aufräumen bin, kann ich mich auch einmal hier kümmern. Die Box für die Steine und meine Matten müssen einmal gereinigt werden.


Also alles in die Trommel.


Meine Waschmaschine hat sogar ein Programm dafür.


Dann machen wir mit der dritten Schublade weiter. Natürlich ist auch dieses Frontbrett zwischenzeitlich geworfen.


Also hobeln am Anschlag.


Frisch geschärft gibt es einen prima Span.


Die andere Seite ist auch dran.


Voilá.


Gleich das Loch für den Griff anzeichnen und die Ausrichtung. Dann kann weniger schief gehen.


Jetzt werden die Zinken angezeichnet. Wir erinnern uns, Rot ist für die längere Seite. Weil es immer wieder falsch gemacht wird: Inside the tree is outside the drawer.......


Die Seitenbretter der Schublade.


Dann die restlichen Seiten mit dem anderen Streichmaß. Man muß also unbedingt zwei haben.


Wir sind immer noch beim Aufräumen und die Werkbank sieht nicht gerade gut aus. Es wurde geschärft und geschweißt und das sieht man.


Mein Vorrat an Schleifpapier. Da ich generell hobele, wird der wohl ewig reichen. Jetzt kann ich aus dem Vollen schöpfen. Die Werkbank habe ich einmal vor rund 25 selbst gebaut. Rahmen ist geschweißt und die Platte ist eine aufgedoppelte Werkbankplatte aus dem Baumarkt. Damals hatten die noch Qualität.


Hier ist der Mirka Deros mein Freund.


Das schaut schon prima aus. Ist ja kein Wohnzimmertisch. Etwas Leinöl und die Hobelbank habe ich gleich mit verwöhnt.


Sonntag, 13. November 2011

Korridorschrank - 13.11.2011

Liebe Holzfreunde,

heute machen wir einfach mal die letzte Schublade der oberen Reihe. Hier geht es mit den halbverdeckten Zinken los. Der saubere Schnitt der Säge überzeugt.

Dann wird gestemmt. Die alte Bauweise der Ulmia ist hilfreich. Man stemmt direkt über dem Bein, was ungemein hilfreich ist.



Weil viel über Hobelbänke geschrieben wird, hier ein Blick auf meine Verstärkung. Kreuzverstärkung und Verdopplung des Schwingendurchmessers machen die Bank superstabil. Das muß einfach beim Hobeln und Sägen sein. Alles andere ist in meinen Augen gemurkse. Ebenfalls wichtig ist die vernünftige Ansetzmöglichkeit der Zwinge. Dies geht an der Hinterzange gut. Wie beim Auto stimmt der Spruch Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, als durch noch mehr Hubraum. Bei der Hobelbank ist der Hubraum die Masse und natürlich das richtige Material, nämlich Holz. Wer einmal auf einem Metallbein gestemmt hat, wird den Unterschied merken. Bei Montagearbeiten muß ich gelegentlich auf meinem MFT stemmen, ich hasse das.

Jetzt weiter mit den Zinken. Fischtails von Blue Spruce und die Paring Chisels von LN machen ganze Arbeit.

Noch ein Foto von der anderen Seite.

Vor dem Zusammensetzen werden die Innenseiten von Bleistift- und Maschinenspuren gesäubert. Der LN #4 arbeitet gut.

Und das Abschrägen der Innenseiten nicht vergessen.

Der Zusammenbau.
Boden wird mit einer Schraube gesichert.

Der Durchmesser des Griffs ist etwas zu groß. Super Tipp von Christian Becksvoort, einfach im Schraubstock zusammenpressen, dann paßt es.

Eine Zwinge mit Lederbesatz drückt den Knopf ohne Druckstellen ein.

Jetzt kümmern wir uns um die 4 restlichen Schubladen. Auch diese erhalten eine fortlaufende Maserung.


Jetzt werden die obere und untere Seite eingepaßt.


Dann die Seiten auf der Bestoßlade mit dem LN #9
Und die unterste Front paßt ebenfalls. Schnell noch das Loch für den Knopf gebohrt, denn dies vergesse ich gerne.

Jetzt machen wir erst einmal Pause, denn morgen ist Drückjagd im Revier und Dienstag geht es nach Österreich auf die Gamsjagd.

Sonntag, 30. Mai 2010

Shaker Esstisch - 30.05.2010

Liebe Holzfreunde,

heute gab es doch noch etwas für den Esstisch zu tun. Aber zuerst einmal die beiden fertig gestellten Hobelbankschubladen. Jetzt ist alles übersichtlich und schnell greifbar. Bei der neuen Schublade (links) konnte ich aufgrund der Länge keinen Schubladenstopp einbauen. Die Länge ist gefordert, um das 50 cm lange Starrett Lineal unterzubringen. Um ein plötzliches Herausziehen zu verhindern, habe ich die beiden oberen Schubladenseiten rot markiert.
Ein Blick auf den Plan für den Shaker Esstisch. Die Umrechnung von Inch in cm ist manchmal etwas mühselig. Allerdings mußte ich die Abmessung sowieso für meine Bedürfnisse abändern.
Dies ist das Längsverbindungsholz zwischen den beiden Füßen (stretcher). Wir erkennen eine leichte Wölbung (vorne und hinten), die muß ausgeglichen werden.
Jetzt liegt die schöne Seite (Faceside) unten. Das sieht schon gut aus.
Hier steht es einige mm ab, aber das macht der Dickenhobel schon wett.
So sieht es schon besser aus.
Jetzt werden die Seiten mit dem LN #7 gefügt.
Dann die Kanten mit dem LN Blockhobel gebrochen.
Anschließend die Maschinenspuren vom Dickenhobel mit dem LN # 41/2 geputzt.
Und noch einmal mit einem schönen Span.
Widerspenstige Flächen werden mit dem LN #212 bearbeitet.
Oder mit der Zieklinge. Die Späne sind mässig, aber die Oberfläche wird glatt. Auf härterem Holz, wie Buche, Eiche und einige Afrikaner klappt es mit den Spänen besser.

Jetzt muß ich aber wirklich auf den Drechsler warten........
Ich hoffe, er hatte ein schönes Schützenfest.