Samstag, 17. März 2012

Sekretär Jasmin - 17.03.2012

Liebe Holzfreunde

heute geht es weiter mit dem Korpus. Er wird oben mit halbverdeckten Zinken zusammengefügt und die Böden werden mit Gratnut eingelassen.

Die Gratnuten werden vorne 8 cm eingelassen und dann folgt eine 20 mm Nut für die Böden. Das wird mit zwei Oberfräsen und einer selbstgebauten Führung erledigt. Hier seht Ihr die Aufstellung. Die Frästiefe wird mit Abstandhölzern eingestellt.


Da beide Fräsen identische Grundplatten haben, brauche ich nur die erste anhand der Markierung auszurichten. Hier wird die Markierung für die Fräse angezeichnet.


Und die Fräse wird mit der Markierung eingerichtet.

Die 80 mm für die Gratnut wird mit dem Starrett angezeichnet.

Dann wird zuerst die Gratnut gefräst. Um Ausrissen vorzubeugen wird vorne eine Leiste als Opferholz vorgespannt. Hinten braucht man es nicht, denn da wird die Rückwand eingefalzt.

Anschließend wird die 20mm Nut eingepaßt.

Und schon fertig.

Ach ja, links ist die alte Festo und rechts die neue Festo Fräse. Man kann sie schön an den Steckern unterscheiden. Übrigens ist man bei einer solchen Aktion über jedes Kilo froh, was man nicht in der Führung schieben muß. Die 1400 Watt Fräse wiegt rund 4,5 kg und die 900 bzw. 1010 Watt Fräse annähernd die Hälfte. Leistung haben die kleinen mehr als genug für eine solche Aufgabe.


Dann wird das obere Schrankteil noch verputzt.

Und die ersten Schwalben gefräst

Sonntag, 11. März 2012

Korridorschrank - Finale

Liebe Holzfreunde,

auf besonderen Wunsch von Pedder gibt es Fotos des freistehenden Schranks. Hier von vorne.

Einmal von oben.

Mit geöffneter Schubladenzeile.

Die großen Laden links und rechts.

Dann bin ich noch einmal um den Schrank gegangen. Von hinten.


Sekretär Jasmin - 11.03.2012 die Zweite

Liebe Holzfreunde,

Akt 2 der Seitenteile. Die Füße und die obere Schrägung müssen nach dem Verputzen ausgesägt werden. Die Füße werden angezeichnet und entsprechend mit Löchern versehen.

Dann kommt Klaus und Pedders Fuchsschwanz an die Reihe und mit der Längsschnittverzahnung wird schnell und genau gesägt.

Der Rest wird dann kurz und bündig mit der besten Stichsäge der Welt erledigt. Mit dieser Säge kommt auch die vielgelobten Mafell oder Festosägen nicht mit.

Dann ist die obere Schrägung an der Reihe. Wieder kommt der Fuchsschwanz ans Arbeiten.

Natürlich muß noch etwas nachgearbeitet werden, denn ein Fuchsschwanz hinterläßt ein ziemlich raues Sägebild. Hier hilft der Schweifhobel von LN. Dann kann das Feierabendbier kommen.

Sekretär Jasmin - 11.03.2012

Liebe Holzfreunde,

es geht weiter mit der anderen Seite. Hier seht Ihr die Auswahl der Bretter. Ich möchte gerne europäische Ware haben und die ist leider in der guten Qualität dünn gesäht. Deshalb muß ich gelegentlich Fehlstellen ausschneiden. Die beiden Bretter links und rechts gehören zusammen. Nur leider war in der Mitte ein Ast, bzw. ein Riß. den haben ich ausgesägt und jetzt wird wieder alles zusammengefügt.


Und los geht es. Ihr seht schön den Span, aber auch die Griffstellung. Die Finger formen under dem Hobel einen Anschlag. Somit kann man gut und genau fügen.
Alles ist nichts ohne Kontrolle.

Bei dem Span lacht das Herz.

Hier seht Ihr noch die Auflagekonstruktion für die zu fügenden Bretter. Einfach in die Hinterzange ein Brett zur Auflage geklemmt. Übrigens, auch ein Beleg, warum man mit kleineren Hobelbänken schlechter klar kommt. Die Bretter sind 130 cm. lang.

Und schon fertig.

Samstag, 10. März 2012

Sekretär Jasmin - 10.03.2012

Liebe Holzfreunde,

es geht weiter mit dem Sekretär. Hier ist die Zeichnung. Man erkennt, der Sekretär wird mit rund 1,26 cm recht hoch, da ein relativ großer Apple Computer hinter die Klappe muß.


Wir fangen mit den Seitenteilen an, die mit dem LN #7 gefügt werden. Natürlich hobeln wir wieder eine leichte Hohlfuge, damit das Seitenteil stabiler wird. Mit frisch geschärfter Schneide ist das schnell gemacht. Immer wieder wird die Winkligkeit geprüft.

Grob zusammengesetzt.

Und schon ist die erste Seite im Leim.

Montag, 27. Februar 2012

Korridorschrank - 27.02.12 und fertig

Liebe Holzfreunde

es geht in die letzte Runde. Jetzt werden die Schubladen an die Rahmen angepasst. DA ist noch etwas Hobelarbeit gefragt.
Und noch einmal aus der Nähe.

Ein wenig eingeräumt.

Die mittlere Schubladenbatterie.
Die Münze als Erkennungsmerkmal.

Sonntag, 19. Februar 2012

Korridorschrank - 19.02.2012

Und schon ist das Beading fertig. Jetzt wird das Beading mit dem LN Blockhobel auf Passung gebracht.
Auch oben muß noch gehobelt werden.

Eingepaßt!

Und aus der Nähe.

Für das erste nicht schlecht gelungen.


Liebe Holzfreunde,


heute versuche ich ein neues Stilelement. Cock Beading (ich kenne leider nicht das deutsche Wort dafür). Es handelt sich hierbei um eine farbliche abgesetzte Umrandung einer Schublade. Mal schauen, wie das wird.
Ich habe noch Reste amerikanischen Nußbaums, den ich einmal für einen Küchentisch gebraucht habe. Der Bau ist in Dietrichs Holzzeitung beschrieben.

Zuerst wird ein entsprechendes Holz gefügt. Hierbei hilft der LN #5 1/2.

Dann wird der LN #66 (Bronze Beading) eingesetzt. Er sorgt für einen dekorativen Halbkreis.

Hier bei einem weiteren Stück.

Dann wird das entsprechende Stück auf der Metabo Magnum abgesägt.

Und mit dem # 5 1/2 auf finale Dicke gehobelt. Da dies relativ schmal ist, muß ich für eine entsprechende Zusatzeinrichtung zum Festhalten des Beading sorgen. Achtung die Schrauben müssen recht gut versenkt sein, sonst rauscht der Hobel darüber.

Dann wird auf der Tischfräse gefalzt. Immer daran denken, zuerst quer dann längs.

Leider mußte ich mit dem LN Schulterhobel etwas nacharbeiten. Aber kein Problem.


Dann wird das Beading dem Falz angepaßt. Dies mache ich auf der Bandsäge.
Auf meiner Sägelade wird der 45 Grad Winkel mit der TLT gesägt und anschließend mit dem Bestoßhobel angepaßt.

Etwas diffiziel, das Anleimen des Beadings. Aber es hat geklappt.