Samstag, 18. Februar 2012

Korridorschrank - 18.02.2012 die zweite

Liebe Holzfreunde,

es geht weiter mit der Vorbereitung der Regalböden. Je Tür kommen 2 Böden für die Schuhe rein. Hier wird die Länge bestimmt.
Hier wird die Verleimung auf Breite vorbereitet.
Die Verleimfuge wird geprüft.


Und mit dem LN #7 durchgeführt. Natürlich mit Hohlfuge zur besseren Haltbarkeit.

Hier erkennt man sie bei genauem Hinschauen.
Und die Verleimung

Dann geht es weiter mit der letzten Schublade. Hier erkennen wir einen Fehler im Frontholz, der aber innen liegt.


Der wird flugs mit der Metabo ausgebohrt.

Und mit einem selbst hergestellten Leimi, die habe ich immer auf Vorrat, ersetzt.


Dann geht es weiter mit der Zinkung.

und noch ein Foto.

Ach ja, was wurde aus dem Leimi, der wurde schön eingepasst und ausgehobelt.

Morgen machen wir den Rest und die Böden.

Korridorschrank - 18.02.2012

Liebe Holzfreunde,

heute geht es weiter mit der vorletzten Schublade. Richtig, eine habe ich "heimlich" gebaut, da gab es nichts zu berichten. Heute beschreibe ich etwas unter der Rubrik lernen. Garrett Hack, von dem ich eine Menge halte, da er kein "Internettischler" ist, sondern viele Stilelementen in seinen Möbel anwendet, die er weiterhin trotz vieler Kurse regelmäßig baut. Er hat in seinem letzen FWW Videoprojekt gezeit, wie man aus dem Frontholz die auszustemmenden Teile erst einmal ausbohrt. Dies macht die ganze Sache wirklich leichter. Ich hätte nicht gedacht, nach über 100 handgezinkten Schubladen noch etwas lernen zu können. Ich habe es aber gerne gemacht.

Hier wird die Frontseite mit dem LN #4 geputzt. Als Anschlag dient ein selbstgebauter Stop.

Dann die Hinterseite.

Es wird eingepaßt.

Hier die Seite der Schublade. Heute hatte ich Lust auf kleine Zinken.

Die Schublade muß noch an der Front eingepasst werden, da eine Seite minimal überstand. Wieder hilft der #4 und die Kanten werden mit dem Blockhobel gebrochen.

So sieht die untere Schubladenbatterie aus.

Und von vorne. Auf dem Schrank liegt die letzte Schublade in Einzelteilen.

Ein Bild für Friedrich. Der Kantenhobel ist am Längsholz im Einsatz. Nicht unbedingt die typische Aufgabe.

Die kommt hier. Einsatz am Stirnholz. Natürlich ist es die rechte Ausführung und meine linke Hand dient nur zur Stütze.






Mittwoch, 14. Dezember 2011

Frage von Kathrin

Vielen Dank für Deinen Kommentar.

Da ich den Möbelbau als ein Hobby betreibe, zähle ich die Stunden nicht. Behandelt wird der Korridorschrank mit Danish Oil, einem Naturprodukt. Lackieren wäre nicht stilgerecht in meinen Augen.

Grüße
Bernhard

Korridorschrank - 14.12.2011

Liebe Holzfreunde,

es geht weiter mit der unteren mittleren Schublade. Hier schon fertig gezinkt.

Hier muß noch nachgearbeitet werden.

Hier wird die Vorderfront noch nachgearbeitet.

und paßt.

Sonntag, 20. November 2011

Korridorschrank - 20.11.2011

Liebe Freunde des Holzes,

es geht weiter mit den Schubladen. Hier seht Ihr die vorbereiteten Seitenwände.

Und hier die vorbereiteten Fronten. Auch hier wurde auf den Maserverlauf geachtet und gleich die Front für die Knöpfe gebohrt.

Und die ersten Frontseiten gezinkt.

Bei der Frontseite gibt es ein Problem, das Brett hat sich geworfen. Damit kann man nicht ordentlich Zinken.

Also wird der "Berg" markiert.

Und erst einmal mit dem Flachwinkelzahnhobel von LN bearbeitet. Friedrich wird es freuen. Endlich wieder einmal ein Flachwinkler.

Noch nicht gut. Wir wechseln auf ein richtiges Eisen.

Dös paßt schon besser....


Perfekt.


Gleich alle Teile auf der Tischfräse genutet. Und immer schön beachten: Inside the tree is outside the drawer.

Hier werden die hinteren Schwalben angezeichnet. Die Schublade ist ziemlich tief, deshalb werden an den Enden größere Überstände gelassen und der Boden ist höher eingenutet (ca. 12 mm).

Und die entsprechende Schwalbenteilung mit dem Lineal.

Zusammengespannt und entsprechend ausgestemmt.



Jetzt ist die Front an der Reihe.

Passt auch gut.

Wieder stemmen. Jetzt nehmen wir anstelle der feinen Blue Spruce die etwas kräftigeren LN, denn wir nehmen mehr Material weg. Bitte wieder auf die Klemmung mit der Schraubzwinge achten. Das geht nur mit der deutschen Hinterzange. Gestemmt wird dann über dem Bein der Hobelbank. Das vermeidet die Vibration.

Montag, 14. November 2011

Kommentar Martin

Servus Martin,

Vielen Dank für Dein Lob. Ich gebe mir Mühe, aber Winterzeit ist Jagdzeit und da bin ich sehr eingespannt.
Schaun wir mal.

Jetzt geht es erst einmal dahin, wo man Servus sagt. Ins wunderschöne Österreich.

Grüße
Bernhard

Sonntag, 13. November 2011

Korridorschrank - 13.11.2011

Liebe Holzfreunde,

heute machen wir einfach mal die letzte Schublade der oberen Reihe. Hier geht es mit den halbverdeckten Zinken los. Der saubere Schnitt der Säge überzeugt.

Dann wird gestemmt. Die alte Bauweise der Ulmia ist hilfreich. Man stemmt direkt über dem Bein, was ungemein hilfreich ist.



Weil viel über Hobelbänke geschrieben wird, hier ein Blick auf meine Verstärkung. Kreuzverstärkung und Verdopplung des Schwingendurchmessers machen die Bank superstabil. Das muß einfach beim Hobeln und Sägen sein. Alles andere ist in meinen Augen gemurkse. Ebenfalls wichtig ist die vernünftige Ansetzmöglichkeit der Zwinge. Dies geht an der Hinterzange gut. Wie beim Auto stimmt der Spruch Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, als durch noch mehr Hubraum. Bei der Hobelbank ist der Hubraum die Masse und natürlich das richtige Material, nämlich Holz. Wer einmal auf einem Metallbein gestemmt hat, wird den Unterschied merken. Bei Montagearbeiten muß ich gelegentlich auf meinem MFT stemmen, ich hasse das.

Jetzt weiter mit den Zinken. Fischtails von Blue Spruce und die Paring Chisels von LN machen ganze Arbeit.

Noch ein Foto von der anderen Seite.

Vor dem Zusammensetzen werden die Innenseiten von Bleistift- und Maschinenspuren gesäubert. Der LN #4 arbeitet gut.

Und das Abschrägen der Innenseiten nicht vergessen.

Der Zusammenbau.
Boden wird mit einer Schraube gesichert.

Der Durchmesser des Griffs ist etwas zu groß. Super Tipp von Christian Becksvoort, einfach im Schraubstock zusammenpressen, dann paßt es.

Eine Zwinge mit Lederbesatz drückt den Knopf ohne Druckstellen ein.

Jetzt kümmern wir uns um die 4 restlichen Schubladen. Auch diese erhalten eine fortlaufende Maserung.


Jetzt werden die obere und untere Seite eingepaßt.


Dann die Seiten auf der Bestoßlade mit dem LN #9
Und die unterste Front paßt ebenfalls. Schnell noch das Loch für den Knopf gebohrt, denn dies vergesse ich gerne.

Jetzt machen wir erst einmal Pause, denn morgen ist Drückjagd im Revier und Dienstag geht es nach Österreich auf die Gamsjagd.